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Mathematik

Der Mathematikunterricht an der Kantonsschule Stadelhofen:

Mathematik als formale Sprache

Der Mathematikunterricht schult das exakte Denken, das folgerichtige Schliessen und einen präzisen Sprachgebrauch. Die Grundlage dieses Tuns sind die mathematischen Begriffe.
Auch in der Mathematik muss man also „Wörtchen lernen“!
Neben dem Ringen um Bedeutungen führt der Mathematikunterricht aber auch zu den klassischen philosophischen Fragen nach Reichweite und Grenzen der Anwendbarkeit mathematischen Denkens.

Handwerk der Mathematik

Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundbegriffe und die wichtigsten Arbeitsmethoden der elementaren Algebra, Geometrie, Analysis, und Stochastik kennen. Das Erlernen der Fach- und Formelsprache und die sorgfältige Einübung der wichtigsten Rechentechniken, Beweismethoden, Konstruktionsverfahren stehen im Zentrum des Unterrichts.

Letzlich geht es in diesem Prozess aber immer wieder darum, wie man ein auftauchendes Problem (mathematisch) lösen kann:
durch die präzise Erfassung der Situation, durch die Erfassung der Struktur der Situation, durch die Übersetzung des Problems in Mathematik.
Nur wenn auch diese Arbeit geleistet wird, kann der gelernte Formalismus, kann das mathematische Handwerk seine volle Wirkung entfalten.

Im Idealfall wissen unsere SchülerInnen an der Matur also, was ein Modell ist und wie man die Mathematik zur Beschreibung von Modellen einsetzen kann.

Der Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Taschenrechner, Formelsammlung) ist ebenfalls ein grundlegender Bestandteil der Ausbildung.


Ästhetik der Mathematik

Nicht zuletzt ist die Mathematik aber immer wieder – schön!
Die Entwicklung eines Sinns für die Ästhetik mathematischer Strukturen ist natürlich ein Lernziel!

„Was wahr ist, ist schön, und was schön ist, ist wahr!“ (frei nach Platon)


Lehrpersonen im Schuljahr 19/20:

Katja Badal
Michael Bucher
Rinaldo Caranzano
Uwe Christian
Verena Gelpke
Markus Huber
Jürg Kreis
Silke Landweer
Daniele Pagani
Kathrin Schumacher
Mark Stalder
Tessa Turini