Kultur- und Sprachaufenthalte

Tandem-Austausch

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Stadelhofen haben die Möglichkeit, die Romandie und den Tessin in einem Schulaustauschprogramm kennen zu lernen. Es handelt sich um einen Tandem-Austausch:

Im „échange“ verbringen die Austauschpartner/innen vier Wochen zusammen, zwei in der Deutschschweiz und zwei in der Romandie. Im „scambio“ verbringen die Austauschpartner/innen zwei Wochen zusammen, eine in der Deutschschweiz und eine im Tessin. Sie gehen zusammen zur Schule und beherbergen sich gegenseitig.

Échange – Tandem-Austausch mit der Romandie

In der 2. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Stadelhofen Gelegenheit, die Romandie in einem freiwilligen Austauschprogramm kennen zu lernen.

Es handelt sich um einen Einzelaustausch mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Gymnasien in der Westschweiz. Die Austauschpartnerinnen und –partner verbringen vier Wochen zusammen, davon zwei in der Deutschschweiz und zwei in der Romandie. Sie gehen zusammen zur Schule, sie beherbergen sich gegenseitig und gestalten auch die Freizeit zusammen.

Diese Austauschmöglichkeit kann neben dem Beitrag zum Fremdsprachenerwerb viel zur Persönlichkeitsentfaltung beisteuern und gleichzeitig den interkulturellen Kontakt zwischen den Sprachregionen der Schweiz fördern. Die gemeinsamen Erlebnisse begünstigen das gegenseitige Verständnis, tragen dazu bei, sich neu zu orientieren und helfen zudem, eine „Röstibrücke“ zu schlagen.

Claudia Gabus, Béatrice Stoessel

Scambio

In der 3. Klasse haben die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Stadelhofen Gelegenheit, die italienische Schweiz in einem freiwilligen Austauschprogramm kennen zu lernen.

Es handelt sich um einen Einzelaustausch mit Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Gymnasien im Tessin. Die Austauschpartnerinnen und –partner verbringen vier Wochen zusammen, davon zwei in der Deutschschweiz und zwei im Tessin oder in Mailand. Sie gehen zusammen zur Schule, sie beherbergen sich gegenseitig und gestalten auch die Freizeit zusammen.

Diese Austauschmöglichkeit kann neben dem Beitrag zum Fremdsprachenerwerb viel zur Persönlichkeitsentfaltung beisteuern und gleichzeitig den interkulturellen Kontakt zwischen den Sprachregionen der Schweiz fördern. Die gemeinsamen Erlebnisse begünstigen das gegenseitige Verständnis, tragen dazu bei, sich neu zu orientieren und helfen zudem, „un ponte linguistico“ zu schlagen.

Antonella De Marchi-Pilotto

Immersion

When in Harrogate...

Last spring the pioneer English immersion class made their way to England’s famous spa town, Harrogate. We arrived exalted and hopeful for a good stay with our host parents. After being escorted into the English Language School where we would be attending classes we were given a quick introduction to our teachers while we waited for our host families to come to pick us up. One typical British couple appeared after the next to fetch their respective houseguests and people were loaded into gem-colored Land Rovers, their bulging luggage shoved into the trunk.

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Kulturaufenthalt

Japan

Als ich in Japan ankam, konnte ich weder die Sprache noch wusste ich viel über das Land: Es begann hier ein neues Leben, fern meiner alten Heimat.
Der Schulalltag meiner High-School war eher streng geregelt. Es fallen kaum Stunden aus, das Zimmer wird nie gewechselt und der Stundenplan ist mit einer Ausnahme jeden Tag von den Zeiten her gleich. Die Klassen werden jedes Jahr neu zusammengestellt, darum kennen sich alle im selben Jahrgang. Ausserdem fasst eine Klasse rund 44 Schüler/-innen, wobei jede/-r eine Nummer hat. So war ich die Nummer 44 in meiner Klasse.
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Brasilien

Also einige Sachen sind für mich komisch (eigentlich fremd), andere gut und andere schlimm. Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll. Aber manchmal denke ich, dass eine Mischung von beiden Schulsystemen (und Kulturen) perfekt wäre. Oder wunderbar!
So fange ich mit den Lehrern und Lehrerinnen an. Wenn wir einen brasilianischen Lehrer gegen einen schweizer Lehrer stellten, würden sie irgendwann streiten oder mindestens viel diskutieren
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Tenochtitlan

Tenochtitlan – so nannten die Azteken das heutige Mexiko-City. Vier Monate und drei Wochen habe ich in dieser Stadt, einer der grössten der Welt, verbracht. Sie hat etwa 24 Millionen Einwohner, und das Zusammentreffen von Arm und Reich ist unübersehbar. Grosse, breite Strassen, immer vollgestopft mit Autos, mit drei und mehr Spuren, ziehen sich gerade durch die ganze Stadt.

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